Getränke
260 Flaschen pro Minute, acht verschiedene Packungsgrößen vom 4er-Multipack zum 24er-Tray und Versandkarton – nicht schlecht für eine Maschine.
Doch die Multipacks müssen zusätzlich zur Clusterverpackung auch noch in Versandkartons gesetzt werden. „Unmöglich!“, würden manche da sagen.
Und dann muss das Ganze noch auf einer Grundfläche von 7 x 2,5 m untergebracht werden. Das geht nur auf einer TLM-Verpackungsmaschine. Trotz der dicht komprimierten Technik ist die Maschine übersichtlich aufgebaut und gut zugänglich zu allen ihren Funktionen – wie das bei einer Schubert TLM-Verpackungsmaschine üblich ist.
Die Flaschen werden über ein kontinuierlch laufendes Produktzuführband den TLM-F44 Robotern zugeführt. Die TLM-F44 Roboter gruppieren die Flaschen auf das Gruppenband, wobei das TLM -F44 Vision-System die unterschiedlichsten Daten an die Roboter weitergibt. Daten wie: die Position der Flasche, die Stellung des Etiketts, oder das Vorhandensein der Verschlusskappen. Alle Flaschen, die für gut befunden wurden, werden vom Zuführband aufgenommen und auf dem Gruppenband positioniert. Möglicherweise indem die Roboter darauf achten, dass die Etiketten in die gewünschte Richtung gedreht werden. Während die Flaschengruppen zur Befüllstation der Endverpackungsanlage laufen, werden in der ersten Station des Endverpackungsteils die Trays, Sleeves, Clips oder Schachteln aufgerichtet. Der Verpackungsfvielfalt sind praktisch keine Grenzen gesetzt. In der Befüllstation werden die Flaschen vom kontinuierlich laufenden Gruppenband abgenommen und in die verschiedensten Schachteltrays gesetzt. In der Verschließstation des Endverpackungsteils werden die Schachteln mittels eines Verschließwerkzeugs, das von einem TLM-F2 Roboteraggregat bewegt wird, verschlossen. Durch den Wechsel des Verschließwerkzeugs lassen sich alle denkbaren Verschlussarten realisieren.

