Nahrungsmittel

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zum Beispiel: Brotscheiben

Brotscheiben sehen in Japan wie unser Zwieback aus, leicht angeröstet, also zweimal gebacken. In der Form und Größe gibt es Unterschiede von einer Brotscheibe zur anderen. Die Aufgabenstellung war es, 240 Brotscheiben pro Minute aus dem Kühltunnel zu übernehmen, in die Kette einer Fuji Schlauchbeutelmaschine zu zwei Stück übereinander einzulegen und darauf zu achten, dass die obere Scheibe jeweils die kleinere von beiden ist. Dies fordert der japanische Kunde, um den Käufer keinesfalls zu täuschen.  

Es gibt nichts Besseres als eine Schubert TLM Pickerlinie zur Lösung dieser Aufgabe, die sich mit der Einlaufkette der Schlauchbeutel Maschine synchronisiert bzw. deren Geschwindigkeit von durchschnittlich 305 mm pro Sekunde vorgibt.

Die Brotscheiben laufen über ein kontinuierlich laufendes Transportband ein. Die Kunst der Pickerlinie ist es, sich dem Produktfluss so anzupassen, dass alle guten Produkte vom Band abgenommen werden und trotz einer   unregelmäßigen Produktion keine leeren oder teilgefüllten Packungen entstehen. Dafür sind TLM Pickerlinien entwickelt worden mit ihrem patentierten Gegenlauf und ihrer Steuerungsarchitektur, die so beschaffen ist, dass sich die Roboterarme gegenseitig darüber abstimmen,  wer was wo einlegt. Ein speziell für Harada entwickelter Greifer nimmt Brotscheibe für Brotscheibe auf, nachdem sie das TLM Bildverarbeitungssystem durchlaufen haben. Schwierigkeit dabei war, dass die Brotscheiben sehr zerbrechlich sind. Was nicht den Qualitätsvorgaben entspricht oder absolut nicht aufeinander passt, bleibt auf dem Band liegen.

TLM Verpackungsanlage für Brotschreiben
zum Beispiel: Chipsbeutel in der Mixpackung
Chipsbeutel

Weil Geschmäcker nicht immer gleich sind und man seine Gäste auf jeden Fall verwöhnen will, greift man gerne zur Mixpackung – selbstverständlich auch bei Kartoffelchips.

 

Mixpackungen sind eine Herausforderung für Verpackungsmaschinen und ganz besonders für unsere TLM-Maschinen, die so ihre Flexibilität unter Beweis stellen können. Bei unserem Kunden Walkers wurden inzwischen schon vier TLM F44-Pickerlinien aufgestellt, auf denen jeweils bis zu drei Chipssorten in beliebigem Mix direkt in die Einlaufkette einer Schlauchbeutelmaschine eingelegt werden. Auf jeder der vier Anlagen werden 480 Beutel pro Minute über sechs Vereinzelungssysteme aus Bunkern zugeführt (80 Beutel pro System). Von optischen Erkennungssystemen gesteuert, legen drei TLM F44-Roboterstationen (sechs Arme) die Beutel in der vorgesehenen Drehlage vor die Mitnehmer der Einlaufketten von zwei Schlauchbeutelmaschinen. Nicht erkannte Beutel oder Beutel in falscher Lage werden in die Bunker zurückgeführt. Die Anlage ist für verschiedene Beutelgrößen ausgelegt und kann innerhalb von Sekunden, bei erforderlichem Werkzeugwechsel innerhalb von Minuten, umgestellt werden. Die Kettengeschwindigkeit der Flowpack-Maschine beträgt maximal 400 mm pro Sekunde, was ca. 40 Multipacks à sechs Beutel pro Minute und Flowpacker entspricht.

TLM-Verpackungsanlage zum Herstellen von Mixpackungen
zum Beispiel: Teepads

Die TLM-Verpackungsanlage zum Verpacken von Teepads besteht aus fünf Maschinengestellen, in denen zweimal Karton aufrichten, einmal Befüllen und zweimal Verschließen untergebracht sind. Nach dem Befüllen werden die Schachteln mit einem anhängenden Innendeckel und einem anhängenden Außendeckel verschlossen.

Die Anlage verpackt Teepads in fünf verschiedene Packungsgrößen, zu 80, 100, 120, 160 und 240 Stück. Die Teepads – in der Summe 8000 pro Minute – werden in den blauen Kästen aus verschiedenen Teepadmaschinen zugeführt und im Mittelteil der Anlage von einem TLM-F2-Roboter über Trichter in die von flachliegenden Zuschnitten aufgerichteten Schachteln eingefüllt (Bild 2). Während des Füllvorgangs hat ein zweiter TLM-F2-Roboter die Aufgabe, ein ausgeklügeltes Rüttelprogramm zu durchlaufen, damit sich die Teepads gleichmäßig in den Schachteln verteilen.

Die Umstellung der übersichtlichen, zu all ihren Funktionen leicht zugänglichen TLM-Kompaktanlage kann innerhalb von wenigen Minuten erfolgen.

TLM-Verpackungsanlage für Teepads
zum Beispiel: Geflügelpasteten in der Dose

Droga  hat zwei TLM Verpackungsmaschinen für in Blechdosen verpackte Geflügelpasteten in Auftrag gegeben - so fing es an. Die Aufgabenstellung war schon etwas kompliziert. Verkaufstrays, die mit eingefalteten Haltenocken versehen sind, um die Dosen in einer vertikalen Position zu halten, müssen vom flachliegenden Zuschnitt aufgerichtet und verklebt werden. Dann müssen 450 Dosen pro Minute in unterschiedlichen Stückzahlen in die Trays eingesetzt werden. Die Trays sollen einzeln oder paarweise – wenn paarweise, dann an den Seiten zu einer Einheit verklebt – unter die Haube kommen. Sprich, mit einem Stülpdeckel, der ebenfalls vom flachliegenden Zuschnitt aufrichtet und verklebt ist, verdeckelt werden.

So weit, so gut, aber für die ganze Maschine hat man nicht mehr als 2,5 x 4,5 m Platz zur Verfügung.  Bei 450 ankommenden Dosen pro Minute müssen immerhin 75 6er-Trays pro Minute aufgerichtet und verdeckelt werden und beim 2er-Gebinde hat man stolze 37,5 Packungen pro Minute am Auslauf der Maschine. Die Aufgabe haben wir wie folgt gelöst:

Rechts unten im Bild, das einen Überblick über das gesamte Innenleben der TLM-Verpackungsmaschine zeigt, laufen die Dosen in eine Gruppierkette ein. Ein TLM F2-Roboter entnimmt jeweils 12 Dosen in einem Arbeitszyklus und setzt sie packungskonform in so genannte Carrier, die auf TLM-Vakuumtransporteuren befestigt sind.

Links im Bild erkennt man die Aufrichtestempel, die jeweils drei Verpackungstrays gleichzeitig aufrichten und auf drei Vakuumtransporteure setzen. Am Boden festgesaugt, werden die Trays zur Befüllstation transportiert, wo die Dosen aus den Carrieren entnommen und in die Trays gesetzt werden. Nach dem Befüllen werden die Verpackungstrays auf der Seite beleimt und während des anschließenden Verdeckelvorgangs unter gleichzeitigem Aufrichten und Verkleben des Deckelteils zu einer Einheit verklebt. Der Deckel kann am Point of Sale leicht heruntergenommen werden. Die Umstellung der Maschine auf die verschiedenen Packungsgrößen geschieht durch Wechseln von Werkzeugen.

Innenansicht der TLM-Verpackungsanlage für Konserven
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